Pressemitteilungen


«Kampf gegen den Illetrismus»: Frühlings DV in Martigny

Download
Kampf gegen Illettrismus | 1815.ch.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB

WB vom 07. Dezember 2016

Brig-Glis. Das FrauenNetzwerk Oberwallis, dem neun Frauenorganisationen angehören, organisierte am vergangenen Freitag im Grünwaldsaal die Veranstaltung «Gemeinsam als Chance – wenn sich Vater und Mutter die Kinderbetreuung teilen».

75 Prozent der Mütter sind im Wallis erwerbstätig. In drei Viertel der Walliser Familien gehen demnach die Mütter und Väter einer Erwerbstätigkeit nach, betreuen ihre Kinder und besorgen den Haushalt. Dies alles wird partnerschaftlich in verschiedenen Arbeitspensen organisiert. Ist gemeinsam wirklich eine Chance?

«Verständnis füreinander»

Barbara Lukesch eröffnete die Veranstaltung mit einem Referat über ihr Buch «Und es geht doch! Wenn Väter mitziehen». Wenn Väter mitziehen, seien alle glücklich: die Männer, die eine Bindung zu ihrem Nachwuchs entwickeln könnten, die Frauen, die Familie und Beruf entspannter vereinbaren könnten, und die Kinder, deren Alltag abwechslungsreicher werde. Barbara Lukesch präsentiert in ihrem Buch einen bunten Reigen aus dreizehn Familien, in denen die Väter, unter anderem ein Landwirt, ein Jurist und ein Soziologe, einen ernst gemeinten Teil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit übernommen haben. Es kommen aber nicht nur die Männer zu Wort, sondern auch deren Partnerinnen und ihre teilweise schon erwachsenen Kinder.

Anschliessend berichtete Christian Bayard aus seinen Erfahrungen als Hausmann. Als seine Vorbilder nannte er seine Mutter, die immer leidenschaftlich erwerbstätig war, und seinen Vater, der die Entscheidung, dass seine Mutter weiterarbeiten wollte, nie infrage gestellt hatte. Ein wichtiger Bestandteil bei der gemeinsamen Vereinbarung von Familie und Beruf sei das Verständnis füreinander.

Die Veranstaltung wurde abgerundet mit einer Podiumsdiskussion. Zwei Oberwalliser Paare äusserten sich unter der Leitung von Barbara Lukesch zuden Möglichkeiten und Chancen in der heutigen Zeit, Familie und Beruf zu vereinbaren.


WB 15. November 2016

BRIG-GLIS.

Die Briger Sektion von «Soroptimist International» nimmt das neue Vereinsjahr mit neuen Kräften im Vorstand in Angriff. Und «starke Frauen» bilden den Schwerpunkt im Jahresprogramm.

«Soroptimist International» ist weltweit die grösste Organisation berufstätiger Frauen, die sich mit Fragen der Zeit auseinandersetzen. Der «Soroptimist International Club Brig» stieg kürzlich ein ins neue «Sorop-Jahr» , das jeweils von einem Oktober bis zum nächsten dauert.

 

Mit Ute Schmelzle als Präsidentin

Die Frauen taten dies in ihrem neuen Clublokal «Hotel Ambassador». Dabei ging auch die Amtsübergabe des bisherigen an den neuen Vorstand über die Bühne. Im neuen Vorstand engagieren sich Ute Schmelzle (Präsidentin), Sonja Werner (Vizepräsidentin), Katja Zengaffinen, Irina Pfammatter, Antonia Henzen sowie Leentje Walliser Garrels, Astrid Schweizer, Doris Vogel, Maria Grazia Andri, Kerstin Bodmann, Helga Zumstein und Anthea Waibel (Presse).

Der Schwerpunkt des aktuellen Veranstaltungsprogramms liegt auf Referaten von und Anlässen mit «starken Frauen», hauptsächlich aus dem Oberwallis. Angesagt sind verschiedene öffentliche Veranstaltungen. So findet am 2. Dezember im Briger Grünwaldsaal ein Frauennetzwerktag statt. Am 8. Dezember wird der traditionelle Cüpli-Stand in der Briger Altstadt organisiert, dessen Erlös genauso wie jener des Tulpentags vom 12. März dem Dachverband «Lesen und Schreiben» zukommt. Am 21. Januar wird Antonia Henzen in der Briger Kollegiumskirche eine Konzerteinführung in die «Marienvesper» von Monteverdi geben, und am 26. September werden im Grünwaldsaal der Mediathek Wallis-Brig Fachleute über das Thema «Lohngleichheit» referieren und diskutieren.

wb


WB 28. August 2016

Erstmals trafen sich die Oberwalliser Serviceclubs unter einem Dach.Daraus soll eine gestärkte Zusammenarbeit resultieren für künftige gemeinsame Projekte. (WB 7.4.2016)

Im Visper La Poste trafen sich gestern Abend mehr als 100 Vertreter der folgenden Serviceclubs: Fifty One Brig, Lions Oberwallis und Simplon, Junior Chamber International (JCI) Brig, Kiwanis Club Oberwallis, Panathlon Club Oberwallis, Soroptimist International Brig und Rotary Club Brig.

Umfassender Anlass dank vereinten Kräften

Bei einem «Apéro riche» bestand die Möglichkeit, sich nach dem offiziellen Teil unter dem Motto «Gemeinsam sind wir stärker» besser kennenzulernen. Gemäss dem Präsidenten der JCI Brig, Carmine Catalano, haben die Vorbereitungen für diesen Anlass bereits im vergangenen Jahr begonnen. Vertreter der einzelnen Organisationen legten den Grundstein für den Anlass. Und damit für eine künftige Zusammenarbeit: Catalano: «Alle diese Organisationen führen regelmässig wirtschaftliche, soziale, sportliche oder kulturelle Anlässe durch. Jedoch könnte man mit vereinten Kräften auch einen umfassenderen Anlass durchführen.»

Man würde sich über die Zusammenarbeit mit weiteren Serviceclubs der Region freuen, liess Catalano durchblicken. Die Plattform soll–immer noch gemäss Motto–die gegenseitige Unterstützung oder gemeinsame Durchführung von grösseren Projekten im Oberwallis ermöglichen.

Jedem einzelnen Club bot sich am Event die Möglichkeit, sich zu präsentieren und aufzuzeigen, wo er Unterstützung braucht oder diese bieten kann. Die verschiedenen Serviceclubs stellten dabei ihre Geschichte, ihre Ideen und Ziele dar und vor und provozierten mit Angaben zu ihren militärischen Dienstgraden und ihrer Anzahl Mitglieder viele Lacher. Vorsteher von Clubs rühmten die Idee Catalanos, die Kräfte bündeln zu wollen.

Das aktuell als unterstützungswürdig empfundene Projekt heisst «Bärgüf–gemeinsam gegen Krebs» vom Lions Club Simplon. Bei diesem Benefiz-Event sollen so viele Kilometer wie möglich abgespult werden auf der Strecke Stalden–Moosalp: Die Sponsoren zahlen jeden mit dem Velo erkletterten Höhenmeter. Der Sponsoring-Anlass wird zugunsten der Krebsforschung durchgeführt. Mitmachen kann am 27. August jeder. Der erste Aufstieg erfolgt um 5.00 Uhr in der Früh.

Anlass soll nun einmal jährlich stattfinden

Das Budget von 120000 Franken für den sportlichen Event decken Sponsoren. Die 16 Kurven auf die Moosalp wurden an Firmen verkauft. Dank der neuen Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen wird der Lions Club Simplon mit grösster Wahrscheinlichkeit auf die Unterstützung anderer Serviceclubs zählen können. Künftig soll einmal jährlich ein Anlass wie gestern für alle Serviceclubs stattfinden.

zum

07. April 2016, 07:38 


Medienmitteilung

Finissage Frauen in der Geschichte des Wallis-Stimmen der Frauen von Morgen

 Visp, 27. Januar 2016

 

Zum Abschluss der Ausstellung „Stimmen der Frauen- Des Voix et des Femmes“ fand am Tag der Menschenrechte, im Grünwaldsaal die Finissage mit einem Ausblick auf die Stimmen der Frauen von Morgen statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung vom FrauenNetzwerk Oberwallis, dem acht Frauenorganisationen angehören.

 

„Als unsichtbare, arbeitende Wesen ohne Bedürfnisse“ wurden die Frauen bis in die 1980er Jahre wahrgenommen“, so Daniela Zenklusen, die Moderatorin des Abends. Wie sich diese Wahrnehmung bis heute verändert hat und was in Bezug auf die Lebensentwürfe junger Erwachsener in den kommenden Jahren zu erwarten ist, wurde in dieser Veranstaltung auf verschiedene Art und Weise thematisiert.

Ursula Stüdi, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kantonalen Amts für Gleichstellung und Familie, eröffnete die Veranstaltung mit einem Referat. Dieses widmete sich der Studie von Karin Schwiter, die sich mit Lebensentwürfen junger Erwachsener auseinandergesetzt hat. Die jungen Erwachsenen wurden in dieser Studie nach ihren beruflichen Karriereplänen, ihrer Vorstellung bezüglich der Elternrolle und der familiären Arbeitsteilung befragt. Junge Erwachsene finden es demnach normal eine Ausbildung zu machen, die ihren Wünschen und Vorstellungen entspricht, unabhängig vom Geschlecht. Auch das lebenslange Lernen ist für sie selbstverständlich. Wenn es aber darum geht, sich einen Kinderwunsch zu erfüllen, so wird dies sorgfältig geplant. Dabei fallen die jungen Erwachsenen in die angestammten Rollen zurück: der Mann als Ernährer und die Frau in einer klassischen Mutterrolle, als vorrangige Bezugsperson für die Kinder. Zumindest solange sie klein sind, sehen sich die jungen Frauen zuhause für das Kind sorgend. Auch die Arbeitsteilung zuhause scheint traditionellen Rollenbildern zu entsprechen. Allerdings, so die Erkenntnisse aus der Studie verhandeln die jungen Erwachsenen die Zuteilung der Hausarbeit. Die Aufgabenteilung muss für beide stimmen.

Weitere Aspekte des aktuellen und zukünftigen Rollenverständnisses beleuchtete eine Arbeit der OMS Brig. Im Rahmen eines sozialen Projektes führte eine SchülerInnengruppe Interviews mit Mädchen und Frauen unterschiedlicher Altersgruppen durch und fragte  nach Berufswunsch, Familienplanung und wie sie ihre Zukunft in 20 Jahren sehen. Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden ebenfalls an der Finissage präsentiert und spiegelten überwiegend die Erkenntnisse aus der Studie wieder.

Die Veranstaltung wurde abgerundet mit einer Podiumsdiskussion, moderiert von Sabine Steiner mit Laura Kronig, Nicole Zimmermann und Susanne Andenmatten. Die jungen Frauen diskutierten über Lohngleichheit, Rollenverständnis und Quotenfrauen.  

 

FrauenNetzwerk Oberwallis

Barbara Schiesser


Spende für Opfer von Gewalt

Quelle: WB

05.01.16 

BRIG-GLIS | Die Weihnachtsaktion ’15 des Briger Soroptimist Clubs war auch heuer erfolgreich: Die Frauen sammelten 1500 Franken.

Diese Summe erarbeiteten sich die Briger Sorop-Frauen am 20. Dezember während des Sonntagsverkaufs mit ihrer «Cüpli-Bar» in der Simplonstadt.

Soroptimist International ist ein internationaler Serviceclub für berufstätige Frauen. Sie engagieren sich für die Stellung der Frau und für Menschenrechte, setzen sich unter anderem mit Bildung und Kultur sowie wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung auseinander.

Der Erlös der Briger «Cüpli-Bar 2015» kommt der Opferhilfeberatungsstelle «Unterschlupf für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder–Beratung und Beherbergung» in Brig zugute. Damit folge man der Empfehlung der Schweizer Union von Soroptimist International, heisst es vonseiten des Briger Clubs. Mit der Unterstützung der Bevölkerung und dem guten Ergebnis zeigte man sich denn auch zufrieden. Was die Briger Sorop-Frauen zudem freute: Ihre Vereinskolleginnen von «Berne-Arcadia» kamen an jenem Tag extra in die Simplonstadt, um an diesem zur Tradition gewordenen Anlass teilzunehmen.

Foto Max Waibel

 


Tulpen als Zeichen der Solidarität

9. März 2012

Tulpen als Zeichen der Solidarität

 

Zum Internationalen Tag der Frau werden Mitglieder von Soroptimist International erstmals schweizweit Tulpen verkaufen. Der gesamte Erlös geht an das Unions-Projekt "Mikrokredit Soroptimist - MSS" - Mikrokredite für Frauen in der Schweiz, die sich beruflich selbständig machen wollen und für ihre Geschäftsidee keine üblichen Bankkredite erhalten.

Dass im Ausland, vor allem in der dritten Welt, Mikrokredite ein beliebtes Mittel zum Aufbau einer wirtschaftlichen Existenz sind, wissen sicher die meisten. Dass es jedoch auch in der Schweiz erfolgreiche Mikrokredit-Projekte gibt, ist wohl nur wenigen bekannt. Doch auch in unserem hochentwickelten Land bleibt zahlreichen Frauen, die einen ausgeprägten Wunsch nach beruflicher Selbständigkeit hegen, der Zugang zu herkömmlichen Finanzierungsmöglichkeiten versperrt, da sie nicht über genügend Sicherheiten verfügen.

Doppelte Mission: Finanzierung und Betreuung

Genau an diesem Punkt kommt die gemeinnützige Gesellschaft "Mikrokredit Solidarität Schweiz" (MSS) ins Spiel, die seit nunmehr 13 Jahren erfolgreich im Bereich "Mikrokredite in der Schweiz" tätig ist. Unter der Präsidentschaft von Alt-National- und Ständerätin Yvette Jaggi prüfen Experten Geschäftsideen und Kreditgesuche bis 30'000 Franken auf ihre Realisierbarkeit hin. Der Erfolg von MSS gründet aber massgeblich auf dem Prinzip, dass KreditnehmerInnen nicht nur finanziell unterstützt, sondern nach der Kreditvergabe von Berufsfachleuten umfassend beraten und betreut werden.

Die Zahlen sprechen für sich: bis jetzt wurden rund 1300 Projekte analysiert, über 150 Mikrokredite für mehr als 2,6 Mio. Franken vergeben - und die Rückzahlquote beträgt nahezu 100%.

Zusammenarbeit zweier starker Partner

Da sich die Mitglieder von Soroptimist International (SI) als Frauen für die Rechte und berufliche Selbständigkeit von Frauen einsetzen, rief Ursula Jutzi-Isler, die Präsidentin der Schweizer Union von SI das Projekt "Mikrokredit Soroptimist - MSS" ins Leben. "So kommen zwei starke Partner zusammen", erklärt Ursula Jutzi-Isler. "Während MSS ihre langjährige Erfahrung mit Mikrokrediten einbringt, unterstützen wir dieses Projekt mit finanziellem und persönlichem Engagement, beruflichem Know-how und einem breiten Netzwerk." Um den Grundstock für die Kreditvergaben zu erhöhen, würden die Mitglieder nun zum Internationalen Tag der Frau am 9. und 10. März 2012 in der ganzen Schweiz Tulpen verkaufen: "Insgesamt werden wir an diesem ersten "Soroptimist Tulpentag" über 20'000 Tulpen zugunsten des Projekts "Mikrokredit Soroptimist - MSS" verkaufen."

 

Über Soroptimist International 

Soroptimist International ist die weltweit grösste Organisation von berufstätigen Frauen in leitender Stellung und eine globale Stimme für die Frau mit der Devise: Bewusst machen, Stellung nehmen und Handeln. Soroptimist International wurde 1921 in Kalifornien gegründet. Die Organisation zählt heute über 90 000 Mitgliederinnen in 57 Ländern, darunter knapp 1 800 in der Schweiz. Mikrokredit Soroptimist – MSS ist das Unionsprojekt 2010-2012  und auch 2012- 2014 der Soroptimist International Union Schweiz. Bewerberinnen und Interessierte erhalten weitere Informationen zum Projekt unter www.mikrokredit-solidaritaet.ch.